Mittwoch, 11. September 2013

Rezept: Einfache Blätterteig - Tomaten - Quadrate


Leckerer, einfacher und besonders schnell gemachter Partysnack. Aber auch als Vorpeise oder Hauptspeise mit Salat geeignet...

Zutaten
1 Packung veganen Blätterteig (z.B. von Tip oder Real Quality)
3 große Tomaten
etwas Milchalternative
Salz, Pfeffer, Olivenöl
wer mag: veganes Pesto, Lauchzwiebeln

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. Blätterteig aus der Packung nehmen, in Quadrate schneiden, mit etwas Milchalternative einpinseln und jeweils mittig eine Tomatenscheibe drauf legen, so dass ein kleiner Rand frei bleibt. Wer mag, kann noch klein geschnittene Lauchzwiebeln und/oder veganes Pesto auf den Blätterteig geben. Pfeffern und salzen, ca. 15-20 Minuten im Ofen backen.

Die Quadrate herausnehmen, wenn sie leicht gebräunt sind. Mit etwas Olivenöl bestreichen. Schmecken heiß oder kalt.

Dienstag, 10. September 2013

Rezept: Zucchini-Sonnenblumenkerne-Brot

Frisch gebackenes Brot schmeckt am besten - und dieses Exemplar schmeckt herrlich mit Margarine und einer Prise Salz. Allerdings sind die Mengenangaben hier wohl mehr als großzügig, mein Brot war nur mit Müh und Not in die Kastenform zu bringen, so dass ich neben einem Laib Brot noch ein paar einzelne Brötchen gezaubert habe. Beim nächsten Mal würde ich die Mehlmenge etwas reduzieren oder das Brot direkt auf einem großem Blech backen. Angelehnt ist das Rezept an jenes aus der Berliner Küche.

Zutaten (für eine Kastenform und noch ein bisschen mehr)
600 g Weizenmehl (Type 1050)
400 g Dinkelmehl
250 g Zucchini, geraspelt
200 g Sonnenblumenkerne (ich hatte einen kleinen Teil hiervon noch durch Haselnüsse ersetzt)
20 gr frische Hefe
1 El Agavendicksaft
1 El Salz
500 -  600 ml Wasser, lauwarm

Zubereitung

Hefe zusammen mit dem Agavendicksaft im lauwarmen Wasser auflösen und kurz stehen lassen, bis sich Bläschen bilden. Flüssigkeit mit Mehl, geraspelter Zucchini und Salz mischen, mit Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Am Schluss die Sonnenblumenkerne hinzugeben. Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Backform mit Backpapier auslegen, Teig noch einmal durcharbeiten und hineinlegen. Noch einmal eine Stunde gehen lassen. Oberfläche anritzen und ca. eine Stunde im vorgeheizten Ofen bei 200° backen, dabei eine Schüssel Wasser daneben stellen. 

Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man dagegen klopft.  

Montag, 9. September 2013

Rezept: Oreo-Käsekuchen mit Blaubeeren

Zum Geburtstag meiner Schwester gab es ein echtes Schmankerl: saftiger Käsekuchen mit knusprig-schokoladigem Keksboden und fruchtigen Blaubeeren. Sehr lecker und schön schnittfest. Die Originalversion stammt von vegan und lecker .

Zutaten (für eine normale Springform 28 cm)
Keksboden:
200g vegane Oreos
50 g vegane Zartbitterschokolade
100 g Alsan, zimmerwarm
Käsekuchen:
1000g Sojajoghurt, Vanille oder Natur (oder halb, halb)
100g Alsan, zimmerwarm
50g Kokosfett
150g Puderzucker
2 Packungen Vanillepuddingpulver
1/2 Zitrone
6 El Pflanzenmilch
200g  Blaubeeren, frisch oder tiefgekühlt (eventuell mehr zur Dekoration)

Zubereitung

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Springform mit Backpapier auslegen (ich "klebe" das Papier immer mit Magarine an die Form fest). Für den Keksboden Oreos in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zu Kekskrümeln zerkleinern. Schokolade schmelzen (auf einem heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle) und zusammen mit der weichen Alsan und den Oreos vermengen. In die Springform geben und auf dem Boden gut festdrücken. Keinen Rand hochziehen.

Für den Käsekuchen das Kokosfett schmelzen. Dann Sojajoghurt, Alsan, Kokosfett, Puderzucker, Vanillepulver, Zitrone und Pflanzenmilch mit einem Pürierstarb vermengen, bis die Masse glatt ist. Vorsichtig Blaubeeren unterheben. In die Backform füllen.

Käsekuchen in das untere Drittel des Ofens geben und ca. 1 Stunde goldbraun backen. Auskühlen lassen und dann kühl stellen. Eventuell mit weiteren Blaubeeren und Oreos dekorieren.


Donnerstag, 22. August 2013

DIY: Hunde-Wärmekissen

In der nächsten Zeit folgt mein nächstes DIY-Projekt - und während der Stoff schon in der Waschmaschine vor sich hin schleudert, hier schon einmal meine Skizze:


Freitag, 16. August 2013

Rezept: Bananenbrot - Backmischung im Glas

Selbstgemachte Geschenke sind doch  am besten - darum stelle ich hier eine einfache, schnell gemachte Bananenbrot-Backmischung vor. Das fertige Brot ist schön saftig und schmeckt schön bananig, herrlich mit Magarine oder etwas Erdnussbutter. zum Frühstück. Das Rezept basiert auf diesem hier von Chefkoch, ich habe es etwas abgeändert.


Zutaten (für eine Kastenform 11x28)
80 g Magarine (man kann je nach Geschmack diese auch teilweise durch Erdnussbutter ersetzen)
150 g Rohrzucker
300 g Weizenmehl
70 g Dinkelvollkornmehl
30 g gemahlene Mandeln
2 El Backpulver
3 reife Bananen, zerdrück
130 ml Milchalternative
1 Prise Salz
1 El Zimt1 El Dinkel-Haferflocken
40g gemischte Nüsse oder Rosinen (Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse etc.)

Zubereitung

Ofen auf 150 Grad vorheizen, Margarine schmelzen lassen. Dann nach und nach mit den übrigen Zutaten vermischen und gut verrühren, damit sich besonders die Bananenstückchen gut verteilen. Kastenform einfetten, Teig hineinfüllen und etwa 50 Minuten backen.

Als Backmischung im Glas

Trockene Zutaten (also alles außer Milch, Bananen und Magarine) nach und nach in ein Glas schichten - das Mehl kann man dabei auch gut plattdrücken, dabei die Nüsse am besten zuletzt einfüllen. Auf dem Glas kann dann folgende Anleitung angebracht werden:

Ofen auf 150 Grad vorheizen, 80 g Margarine schmelzen lassen, 3 reife Bananen zerdrücken. Dann nach und nach Backmischung mit Magarine, Bananen und 130 ml Milchalternative vermischen und gut verrühren. Kastenform einfetten, Teig hineinfüllen und etwa 50 Minuten backen.

An dem Deckel kann man ein zugeschnittenes Stück Stoff mit einem Gummiband befestigen.



Donnerstag, 18. Juli 2013

Umgeschaut

Ein zeitintensives Praktikum und der endlich angekommene Sommer halten mich zur Zeit leider ein wenig vom Bloggen fern - ich verbringe quasi meine ganz Zeit entweder im Büro oder draußen im Grünen. Darum nur ein paar kleine Schmankerl, was sonst noch so passiert.

- In Düsseldorf gibt es bei Yomaro nun veganes Frozen Yogurt und das sattgrün eröffnet anscheinend eine dritte Filiale am Medienhafen.
- Das KiBa-Muffin Rezept von Gingerbread Muffcake ist superlecker und dabei ganz einfach.
- Das Vegan Blogger Collective veröffentlicht nach und nach einen „Shorty Vegan Guide“ mit verschiedenen Beiträgen über veganes Backen, Kosmetik und „Ersatz“-Produkte. Außerdem gibt es mehrere Gewinnspiele.
- Das farbenfroheste Rezept hat diese Woche definitiv Nini und ihre Freunde gepostet - ein wunderbarer Salat mit Kirschdressing.

- Termine zum vormerken: Vegan Street Day am 10. August und Fair 2013 vom 6. bis zum 8. September - beides in Dortmund.
- In der aktuellen Ausgabe von Schrot & Korn findet man interessant aussehende Rohkost-Rezepte. Meine Favoriten sind die Rote Bete - Haselnuss - Suppe und das Heidelbeer - Avocado - Mousse mit Vanillesoße

Donnerstag, 11. Juli 2013

Lieblingsessen

Es war mal wieder Zeit, mein Lieblingsessen aufzutischen - Pfannkuchen! Diesmal in Kombination mit gedünsteten Pilzen, Kohlrabiblätter (ja, die kann man essen!) und Frühlingszwiebeln sowie frischen Sprossen.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Frischgezogenes aus der Küche

Meinen Sprossenturm habe ich ja bereits hier vorgestellt; seit dem erfreue ich mich über die tägliche Portion geballte Vitamine in Form von Keimlingen. Bisher habe ich lediglich Senfkeime, Alfafa-Sprossen und Kresse ausprobiert; das klappt hervorragend und macht Lust auf mehr. Für mich hat sich die Anschaffung des Sprossenturms definitiv gelohnt!



Die Sprossen schmecken am besten frisch aufs Frühstücksbrot, zu einer warmen Suppe oder im Salat.


Nicht nur die Sprossen, sondern auch mein Avocadokern wächst - aber bis ich ihn umtopfen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. Das nächste Mal werde ich wohl mal versuchen, eine Ananas einzupflanzen...


In einem Forum habe ich vor einiger Zeit gelesen, dass man auch selbst Frühlingszwiebeln züchten kann - einfach die Wurzel ins Wasser stellen und warten. Und siehe da, nach einer Woche wuchsen die Frühlingszwiebeln auf die selbe Größe an, wie ich sie gekauft hatte...


Sonntag, 30. Juni 2013

Blumiges Kochen!

Vor einigen Wochen habe ich endlich meine Nähmaschine wieder hervorgeholt.Mehrere Jahre fristete sie ein einsames Leben in meinem alten Elternhaus. Früher habe ich relativ viel genäht - von Taschen, Kuscheltieren bis hin zu einfachen Kleidungsstücken. Da es mir seit einiger Zeit wieder in den Fingern kribbelt, musste nun auch in meinem neuen Zimmer ein zumindest provisorisch Nähplatz auf einem Ikea Couchtisch eingerichtet werden.


Während der letzten Woche habe ich dann eine süße Schürze für den Geburtstag meiner Mitbewohnerin genäht. Der wunderbare Stoff ist von IKEA, das Schnittmuster gibt es hier kostenlos von Burda zum Download. Die Schürze ist relativ einfach und fix zu nähen - aber macht trotzdem viel her.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Rezept: Zucchini-Spaghetti mit Mangosauce


Dieses einfach & schnelle Gericht ist nicht nur supergesund und total kalorienarm, sondern schmeckt auch superlecker! Nachdem ich es einmal mit ins Büro genommen habe (dabei am besten die Sauce einzeln verpacken und erst vor dem Verzehr zu den Zucchinis geben - siehe unten) musste ich es noch einmal mit meiner Schwester ausprobieren. Theoretisch ein richtiges Sommergericht - nur leider lässt sich die Sonne hier ja kaum blicken...

Zutaten (für 2 Personen)
3-5 Zucchinis (je nach Hunger und Größe)
1 bis 2 Hände voll Rucola
1 große Mango
2 Tomaten
1 kleine Zwiebel
1/2 Avocado
Kerne (z.B. Pinien- oder Sonnenblumenkerne)
Chili (je nachdem wie scharf man es mag...)
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz
Olivenöl

Zubereitung

Zwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne zusammen mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Dann Zwiebeln, Mangofleisch mit Tomaten und Chili pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken.

Kerne in einer Pfanne ohne Öl langsam erhitzen, bis sie anfangen zu duften Avocado in Würfel schneiden. Beides zur Seite stellen.

Zucchinis waschen und mit einem Spiralschneider in "Spaghettis" schneiden.Wer möchte, kann sie zusammen mit dem gewaschenem Rucola und etwas Öl für 1-2 Minuten in der Pfanne erhitzen.

Zucchinispaghetti mit der Mangosauce servieren, mit den Avocadowürfeln und Kernen garnieren.

Fürs Büro hab ich noch ein paar Oliven untergemischt - passt wunderbar!

Sonntag, 16. Juni 2013

Rezept: Oreo-Joghurt-Becher mit Erdbeeren

Später Sonntagsgruß: Heute nachmittag gab es für meinen Freund und mich einen schnellen, aber superleckeren Nachtisch: Oreo-Joghurt-Becher mit frischen Erdbeeren.


Zutaten
Oreos
Joghurtalternative
Erdbeeren

Zubereitung

Oreos zerbröseln, Erdbeeren waschen und klein schneiden. In einem Glas abwechselnd Oreos, Joghurt und Erdbeeren schichten, am Ende mit einem Oreokeks und Erdbeerstückchen dekorieren.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Gärtnern ohne Garten und Balkon

Ich liebe meine Wohnung - Altbau mit hohen Decken, schöner Parkettboden, wunderbare Mitbewohnerin und ruhige, aber trotzdem zentrale Lage. Ein großer Nachteil ist allerdings, dass sie weder einen Balkon noch einen Garten aufweist. Noch nicht einmal einen Blumenkasten können wir außen an den Fenstern befestigen. Ich vertröste mich mit einer kleinen Sammlung an Blumen (Orchideen, Efeu, Einblatt, Drachenbaum etc.) und seit neustem auch einem Keimgerät, den ich inklusive Keimsamen netterweise gegen eine Flasche Moselwein und eine Fairtrade-Schokolade eintauschen konnte. Zur Zeit warte ich gespannt auf meine erste Ernte - Senfkeimlinge und Kresse.


Neben meinem Keimgerät gesellt sich übrigens ein Avocadokern,  der hoffentlich bald sprießen wird. Wie das genau gehen soll, kann man hier nachlesen.


Da ich leider keine Box zur Aufbewahrung der Keimsaaten hatte, wurde dies fix gebastelt - man benötige einfach eine Pappbox, Tapetenmuster (oder Geschenkpapier), Schere, Kleber und 10 Minuten Zeit.


Donnerstag, 6. Juni 2013

Rezept: fruchtige Rhabarber-Bananen-Marmelade


Rhabarber ist einer der Worte, bei denen ich bis heute ständig überprüfen muss, ob ich es denn richtig geschrieben habe. Vielleicht wird dieser Beitrag helfen, diese Rechtschreibschwäche endlich auszumerzen - immerhin geht es heute um die fabelhafte Rhabarber-Bananen-Marmelade.

Zutaten
1 kg Rhabarber
1/2 kg Bananen (ohne Schale gewogen)
1 Zitrone
1 Päckchen Gelierzucker 3:1
optimal: eine Vanilleschote, etwas Pfirsichlikör
Schraubgläser - mit heißem Wasser ausgespült

Zubereitung

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden, Bananen schälen und ebenfalls klein schneiden. Zusammen mit dem Saft der Zitrone, dem Gelierzucker und evtl. der Vanille (Schote aufschneiden, Mark mit einem Messer herauskratzen, Mark und Schote weiterverwenden - Schote aber am Ende rausfischen!) etwas ziehen lassen.

Dann ca. 4 Minuten aufkochen lassen (Packungshinweise des Gelierzuckers beachten), Masse mit dem Stabmixer zerkleinern bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, evtl. Likör hinzugeben. Für Gelierprobe ein Löffelchen heißer Marmelade entnehmen und auf einem Teller erkalten lassen (geht am schnellsten im Kühlschrank) - wenn die Masse fest wird, die heiße Marmelade in die Schraubgläser geben, sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

Nach dem Öffnen unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.

Sonntag, 2. Juni 2013

Rezept: Frühstücksmuffins


Das perfekte Frühstück - ein frischer Smoothies aus TK-Beeren, Apfelmus, Orange, Aprikose, Zitronensaft, Radieschen- und Kohlrabiblätter sowie ein  leckerer Frühstücksmuffin mit ganz viel Apfelmus.

Die Muffins schmecken schön saftig, sind relativ kompakt und gar nicht mal so ungesund. Sie sind definitiv nicht zu süß und vertragen sich perfekt mit einem Löffelchen Marmelade. Das Originalrezept stammt übrigens von hier .

Zutaten (für 12 Muffins)
125 ml Milchalternative (ich empfehle Hafermilch)
90 g kernige Haferflocken
190 g Dinkelmehl
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Salz
7 g Backpulver
1 geriebener Apfel
2 El gehackte Haselnüsse
80 g brauner Zucker
130 g Apfelmus
50 ml Öl (geschmacksneutral)
1-2 El Leinsamen
etwas Margarine

Zubereitung

Ofen auf 160°C vorheizen.

Haferflocken in der Milchalternative einweichen lassen. In der Zwischenzeit Apfelmus und Öl verrühren. Eingeweichte Haferflocken (mit restlicher Milch), Gewürze, Nüsse, Leinsamen, Backpulver, Zucker, der geraspelte Apfel und Mehl hinzugeben. Gut verrühren.

Muffinförmchen zunächst mit Margarine einfetten, dann mit Mehl bestreuen. Teig reinfüllen und ca. 25 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe machen!

Dienstag, 28. Mai 2013

Rezept: Gefüllte Blätterteigtaschen mit Pudding & Marmelade

Leider habe ich diesmal vergessen, direkt nach dem Backen ein Foto von dem fertigen Produkt zu machen - und als es mir während des Barbecues, zu dem ich die Blätterteigtaschen mitgenommen habe, einfiel, waren sie leider schon alle gegessen (was ich aber immerhin als gutes Zeichen werte!). Trotzdem - diese Blätterteigtaschen schmecken gut und sind dabei sehr schnell gemacht!

Zutaten (etwa 3 Bleche)
2 Tüten Blätterteigtaschen (vegan)
Vanillepuddingpulver
400 ml Milchalternative
Lieblingsmarmelade
etwas Milchalternative zum Bestreichen

Zubereitung
 
Ofen auf ca. 180°C vorheizen. Blätterteig aus der Packung nehmen und auftauen lassen. In der Zwischenzeit Pudding nach Packungsanleitung zubereiten - allerdings mit nur 400 ml Milchalternative.



Blätterteig in Quadrate schneiden und mit etwas Marmelade bestreichen; danach ca. 1 El Pudding hinzugeben. Quadrate zu Dreiecke zusammenklappen, mit den Zacken einer Gabel die Ränder festdrücken. Mit Milch bestreichen und etwa 15 Minuten backen bis die Blätterteigtaschen leicht braun werden.

Montag, 20. Mai 2013

Reisen: Lappland

Rentiere. Sami. Nordlichter. Sauna. Sonne. Schnee. Minustemperaturen. Arktischer Ozean. Eislochschwimmen. Nadelwälder. Einsamkeit. Endlose Weiten. Aufgenommen Nähe Inari (Finnland) und Bugøynes (Norwegen) Anfang März.












Rezept: Pfannkuchen gefüllt mir Spargel und Orangensauce


Ganz ehrlich, mit dem deutschen Klassiker "weißer Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise" kann ich nicht viel anfangen - für mich ertrinkt der Spargelgeschmack viel zu schnell in der fettigen Sauce. Viel leckerer ist da meiner Meinung grüner Spargel in Kombination mit Orange, z.B. wie hier mit einem Pfannkuchen als Sättigungsbeilage. Schnell gemacht, aber superlecker!

Zutaten (für eine Portion)
400-500 g grüner Spargel
1 Prise Salz
gehobelte Mandeln
Orangensauce
1/2 bis 1 EL Margarine
2-3 EL Mehl
frisch gepresster Orangensaft (von ca. 1 Orange)
Sojamilch
evtl. Wasser oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Kräuter
Pfannkuchen
ca. 80g Mehl (oder 4 EL)
(Sprudel-)Wasser und/oder Sojamilch, gerne auch gemischt
1 Prise Salz
etwas Backpulver (evtl. auch Natron)
etwas Öl/Margarine für die Pfanne

Zubereitung

Spargel schälen und ca. 10 Minuten in Salzwasser garen. Gehobelte Mandeln in einer Pfanne ohne Öl kurz rösten bis sie braun werden und duften, beiseite legen.

In der Zwischenzeit Orangensauce zubereiten: Margarine im Topf schmelzen lassen, Mehl hinzugeben. Etwa Sojamilch hinzugeben und andicken lassen, dabei gut umrühren. Orangensaft hinzugeben. Je nach Konsistenz und Geschmack Orangensaft, Sojamilch und/oder Wasser bzw. Brühe hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Für den Pfannkuchen zunächst die trockenen Zutaten vermengen. Dann nach und nach Wasser/Milch hinzugeben bis die Konistenz flüssig, aber nicht zu wässrig ist. Öl/Margarine in Pfanne geben, erhitzen, dann Teig hinzugeben. Wenn der Pfannkuchen fest wird, einmal wenden.

Pfannkuchen auf einem großen Teller servieren, Spargel hinzugeben und mit der Sauce und den Mandeln garnieren. Dazu Feldsalat und frische Orangenstücke reichen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Rezept: Puuro - finnischer Haferbrei


Finnen lieben Haferbrei. Und wie es sich gehört, haben sie natürlich eine spezielle, sehr minimalistische Zubereitungsweise: Hafer, Wasser, Salz.

Zutaten (für eine Person)
Haferflocken (je nach Hunger)
Wasser (etwa doppelte Menge vom Hafer)
eine Prise Salz
zusätzlich: Zucker, Zimt, Rosinen, Sojamilch, Beeren, Cranberries, Nüsse, Banane, Apfel, Zitrone, Kakaopulver, Marmelade etc.

Zubereitung

Etwas Wasser aufkochen, Haferflocken einrühren, salzen. Hitze runterdrehen und köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Gewünschte weitere Zutaten hinzufügen.

Auf dem Bild oben: 3 El Haferflocken, 2 Bananen, eine Orange, ein paar geröstete Sonnenblumenkerne und Rosinen - macht wirklich pappsatt!

Rezept: Studenten-Pfannkuchen (Basisrezept)

Pfannkuchen sind definitiv einer meiner Lieblingsgerichte. Man hat die Zutaten dafür immer im Haus, sie sind schnell gemacht, günstig, vielseitig und einfach superlecker. Zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Genaue Angaben zu den Zutaten sind hier überbewertet, was zählt ist Augenmaß!

Zutaten (für einen Pfannkuchen):
ca. 80g Mehl (oder 4 EL)
(Sprudel-)Wasser und/oder Sojamilch, gerne auch gemischt
1 Prise Salz
etwas Backpulver (evtl. auch Natron)
etwas Öl/Margarine für die Pfanne
plus: Zucker, Zimt, Kakaopulver, Kokosraspeln, Vanillezucker, Kräuter, Zitronensaft, Apfelstückchen etc.

Zubereitung

Trockene Zutaten vermengen. Dann nach und nach Wasser/Milch hinzugeben bis die Konistenz flüssig, aber nicht zu wässrig ist. Öl/Margarine in Pfanne geben, erhitzen, dann Teig hinzugeben. Wenn der Pfannkuchen fest wird, einmal wenden.

Süß mit Marmelade, Schokocreme, Erdnussbutter, Zimt+Zucker, Obst oder deftig mit Spinat, Tomatensauce oder Hummus servieren.

Süßer Schokoladenpfannkuchen mit Orange und Banane

Pfannkuchen mit Kohl und italienischem Gemüse


Pfannkuchen gefüllt mit Erbsen, Ananas und Sojajoghurt und Tofu-Steckrüben

Pfannkuchen gefüllt mit grünem Spargel, Orangensauce und Salat

Rezept: Avocado-Pizza


Schnell gemacht, leicht und so lecker - man muss nur die Gehzeit für die Hefe einplanen (~ ca. 1 Std.).

Zutaten für eine Portion
1 Pizzateig nach dem Rezept deines Vertrauens (mangels einer Waage oder eines Messbechers habe ich meinen Pi mal Daumen mit Mehl, warmen Wasser, Hefe, Salz und Zucker zubereitet)
3-4 EL gestückelte Tomaten (oder passierte Tomaten)
etwas Gemüse je nach Verfügbarkeit (z.B. Oliven, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Oliven, Möhren etc.)
1/2 bis eine Avocado (je nach Größe)
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Pizzateig zubereiten, ca. 1 Stunde gehen lassen, Fladen formen, mit Tomaten und Gemüse (eventuell vorbraten bzw. -kochen) belegen. Ca. 10-15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200°C backen. Herausnehmen, mit Avocadostückchen belegen, salzen, pfeffern. Genießen.

Rezept: Kaiserschmarrn


Für die letzte Internationale Dinnerparty (Idee: Jeder bereitet ein Gericht aus seinem Heimatland zu) hier in Finnland habe ich Kartoffelsalat und Kaiserschmarrn zubereitet - letzteres ist zwar ein österreichisches Gericht, aber man muss es ja nicht ganz so genau nehmen. Kaiserschmarrn ist schnell und einfach gemacht,schmeckt lecker und die Zutaten hat man ja eigentlich immer im Haus.

Maßeinheit studentenfreundlich in Tassengröße - immerhin hat nicht jeder den Luxus eine Waage zu besitzen. Das fabelhafte Originalrezept stammt übrigens von Veganpassion.

Zutaten für einen großen Suppenteller voll (für ca. 3-4 Personen):
3 Tassen Mehl
4 El Zucker
1 TL Natron
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver
2 Tassen Sojamilch
Sprudelwasser
6 EL Rosinen
etwas Öl/Margarine
dazu: Puderzucker, Apfelmus, heiße Kirschen, geröstete Mandeln

Zubereitung

Trockene Zutaten vermengen, Milch hinzugeben. Langsam Wasser unterrühren bis ein flüssiger Teig entsteht. Rosinen unterheben. Öl/Margarine auf mittelrer Stufe in einer Pfanne erhitzen, einen Schöpflöffel Teig hineingeben. Nach einer Weile wenden, dann Pfannkuchen in kleine Stücke zerrupfen und servieren.

Rezept: Hefe-Puddingteilchen


Die Zubereitung der Puddingteilchen braucht zwar etwas Zeit, aber ist ansonsten unkompliziert und leicht abwandelbar - man kann z.B. in den Teig Zimt, Kardamon, Kakao, Rum oder Zitrone geben oder die Füllung mit Rosinen, Zimt, Marmelade, Früchten (z.B. Mandarinen aus der Dose oder Sauerkirschen) aufpeppen. Die Mengenangaben sind recht üppig; der Teig reicht für etwa 4 Backbleche oder für gaaaaanz viele hungrige Mäuler - der perfekte Partysnack also. Alternativ kann man die Teilchen auch einfrieren bevor man sie in den Ofen schiebt.

Zutaten (für ca. 4 Backbleche)
Hefeteig
ca. 750 g Mehl
1 Würfel Hefe, frisch
4 EL Zucker
1 Prise Salz
250 Margarine, zimmerwarm
500 ml Milchalternative(z.B. Sojamilch), lauwarm
Puddingfüllung
1 Packung Vanille-Puddingpulver
400 ml Milchalternative (z.B. Sojamilch)
Guss
Puderzucker
Zitronensaft

Zubereitung

Hefe in der Milch auflösen, dann mit 500 g (!!) Mehl, Zucker, Salz und Margarine zu einem Teig vermengen. Nicht wundern, der Vorteig ist relativ flüssig. Den Hefeteig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. in der Sonne, auf der Heizung oder in einem warmen Wasserbad) gehen lassen. Dann restliches Mehl hinzugeben bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Gut durchkneten und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten, allerdings nur 400 ml Milchalternative verwenden. Erkalten lassen.

Ofen auf 180°C vorheizen. Aus dem Hefeteig ca. tischtennisgroße Kügelchen formen, mit dem Daumen eine Mulde reindrücken und mit Pudding füllen. Auf einem  mit Backpapier ausgelegtem Backblech ca. 15 Minuten backen bis sie leicht bräunlich sind.
 
Abkühlen lassen. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Gus zubereiten und die Hefeteilchen damit bestreichen.